Österliche Marienvesper

Als „Österliche Marienvesper“ war am Sonntag, 8. Mai, die abendliche Maiandacht in St. Augustin gestaltet. Die „Schola gregoriana“ unter der Leitung des Eichstätter Domkapellmeisters Christian Heiß sang vor allem gregorianische Choräle und Markus Rupprecht an der Orgel spielte virtuos Werke von Johann Sebastian Bach und des französischen Komponisten Jehan Alain (1911–1940). Die liturgische Leitung der Feier hatte Pfarrer Ottmar Breitenhuber.
Gerade die musikalisch mystisch anmutende Gregorianik, vorgetragen von Sängern gekleidet in graue Gewänder, gab dieser Vesper, dem Abendgebet der Kirche, eine besondere Note. Besonders das Ende der Feier ließ diesen mystischen Geist erahnen, als die Schola mit dem Gesang aus dem Nachtgebet der Kirche, der Komplet, auszug: „In manus tuas, Domine, commendo spiritum meum. Redemisti nos, Domine, Deus veritatis. Commendo spiritum meum – In deine Hände, Herr, lege ich voll Vertrauen meinen Geist. Du hast uns erlöst, Herr, du wahrer Gott.“ Es war ein Gesang, der leise verstummte – und er schien damit darauf aufmerksam zu machen, dass es für jeden Christen gut ist, sich in dem Vertrauen, was dieses Wort ausdrückt, abends zur Nachtruhe zu begeben.

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